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| Krähenkolonie in der Stadt Jever |
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| Jever
und die Krähen, eine unendliche Geschichte. Was für
die einen eine Attraktion und interessant, ist für die anderen
nur unangenehm und lästig, die Saatkrähen im Stadtgebiet
von Jever. Krähen sind nicht nur sehr laut, sondern
verursachen auch eine Menge an
Verschmutzung durch Kot. Das Krächzen einer Krähe
kann empfindlich die
Ruhe stören, insbesondere bei älteren Menschen. Die
Verschmutzungen
sind nicht nur störend und unangenehm, sondern auch
gesundheitlich
bedenklich - die eigentliche Hygiene ist in Gefahr. Hier das richtige
Maß zu finden, um den Bedürfnissen von Anwohnern
gerecht zu werden und
auf der anderen Seite den Naturschutz zu gewährleisten, ist
ein großes
Problem. Krähen sind ganzjährig geschützte Tiere, sie dürfen nicht abgeschossen oder gefangen genommen werden. Entsprechend einiger wissenschaftlicher Untersuchungen sind Raben und Krähen die Vögel mit der größten Intelligenz. In Experimenten haben sie die Fähigkeit gezeigt, komplexe Handlungen im Voraus zu planen. Krähen können sich viel merken und sich in andere hinein versetzen. Ein Versteck für Futter ist der Krähe nur dann sicher, wenn sie nicht beobachtet wird. Die Tiere haben ein besonderes Lernverhalten und das Lernvermögen ist groß, zum Beispiel bei der Herstellung von Werkzeug oder auch das Nutzen des Straßenverkehrs zum Knacken von Nüssen und Früchten. Es gibt in Friesland zwei größere Krähenkolonien eine am Krankenhaus in Sanderbusch (Gemeinde Sande) und eine in der Stadt Jever. Die Population der Krähen ist in Jever relativ stabil. Als eine Herangehensweise an das Problem wird in Jever die Krähenklatsche gesehen. Diese gibt es im Stadtgebiet (siehe hier) seit einiger Zeit. Nun sind erneut Krähenklatschen montiert worden. Eine Klatsche ist an einem dicken Ast, hoch im Baum, befestigt und kann über ein Seil, welches bis ca. 1m oberhalb des Bodens hängt, ausgelöst werden. So kann jeder Passant die Klatsche betätigen und die Krähen vergrämen. Die Tiere lassen sich nun nicht in dem Baum zum Nistbau nieder. Diese Art der Vergrämung wird als eine Möglichkeit angesehen, die Krähen nicht zu vertreiben, sondern auf ein bestimmtes Gebiet zu begrenzen. So ist ein begrenztes Gebiet der Schlossgarten in Jever. Dort gibt es 100 bis 150 Nester. Die Krähen werden somit dort angesiedelt, wo sie weniger stören. ![]() Krähenklatsche im Baum Alter Markt, Ecke Schlossstr.
![]() siehe: Krähenklatsche in Jever Aktion Krähenplage - 29. Juni 2007 - "Was hätte wohl Fräulein Maria dazu gesagt?" Maria und die Saatkrähe, eine Geschichte von Sybille Heinen eine Stellungnahme von Werner Menke |
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